Blogpost Hitparade: Das kann die Fronttrageweise mit Blick nach vorn

Omni 360 in Raven nach vorne getragen

Sie findet immer mehr Akzeptanz, die Trageposition mit Blick nach vorne, wie ihr sie von unseren Babytragen 360 und Omni 360 kennt. Das zeigt spätestens unsere allseits beliebte Blog Hitparade, in der es der Artikel mit den Vorteilen dieser vierten Trageposition auf Platz 8 geschafft hat. Und das freut uns. Denn wir stehen nach all den Jahren, die wir nun schon mit unseren „Allroundern“ arbeiten, nach wie vor hinter der Fronttrageweise mit Blick nach vorn.

Denn richtig angewendet bringt sie einen absoluten Mehrwert in das Trageerlebnis mit Babys ab 5-6 Monaten und 6,4 kg. „Richtig“ bedeutet, dass Babys für diese reine Aktivposition ausgeschlafen, wach, zufrieden und aufmerksam sein sollten. Sie sollen in der ergonomischen M-Position positioniert sein und eine entspannte Rücken- und Kopfhaltung einnehmen. Wie in einem Liegestuhl lehnt der kindliche Rücken dann am Oberkörper der Eltern und kann bei Bedarf entspannt abgelegt oder aktiv gehalten werden. Diese Position erreicht ihr, indem ihr euer Baby anhockt und es tief in den Schalensitz rutschen lasst. So wird seine rasante Entwicklung, die es im ersten Lebensjahr erfährt, weiter gefördert. Motorik, Koordination und Muskulatur sind davon betroffen, zum Beispiel das Greifen über die Körpermitte mit seitlicher Gewichtsverlagerung sowie die räumliche Wahrnehmung.

Und vor allem wird seine Neugier befriedigt. Denn Babys – vielleicht nicht alle, aber eben viele – werden nun mal ab einem gewissen Zeitpunkt aufgeweckter, neugieriger. Sie wollen alles außerhalb der Trage entdecken. Da wird dann immer mehr gegen das Tragen protestiert oder zumindest das kleine Köpfchen gedreht und gewendet, damit man doch noch mehr sehen kann. Und das ist in dieser Form nicht unbedingt gewünscht, weil sich die kleine Wirbelsäule doch noch in der Entwicklung befindet. Natürlich sollte diese Position nur für gewisse Zeit (15-20 Minuten) und in reizarmen, also bekannten Umgebungen eingenommen werden. Und der Tragende sollte auch immer darauf achten, wann der Nachwuchs genug davon hat (z.B. durch Augenreiben, Unruhe, Wegdrehen des Kopfes, etc.). Aber grundlegend ist diese natürliche und intuitive Tragehaltung (wie auf Mamis oder Papis Arm) durchaus förderlich für die kindliche Entwicklung.

Und ja, neugierige Kinder können auch auf dem Rücken oder auf der Hüfte getragen werden. Aber diese Positionen sind eben nicht für alle Tragenden oder alle Situationen geeignet – auch einige physische und psycho-soziale Gründen sprechen dagegen, wie ihr im Blogpost aus dem letzten Jahr nachlesen könnt. Und auch viele Väter, taubstumme Menschen oder auch bindungsgestörte Eltern und Babys profitieren von der Fronttrageweise. Warum? Tja, auch dafür schaut ihr am besten noch einmal in unseren Top 8-Blogartikel. Da findet ihr alle Antworten.

Der Blick zurück (Blogartikel), aber auch der nach vorn (Baby) lohnt sich also. Und während ihr das macht, freuen wir uns weiterhin auf das viele schöne Feedback, das wir von euch, aber auch von Einrichtungen erhalten, die aus therapeutischen Gründen schon viele Jahre erfolgreich mit unserer 360 und Omni 360 arbeiten. Vielen Dank für euer aller Vertrauen.

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