Tragetipp: Tragen ist gut für den Gleichgewichtsinn und die motorische Entwicklung

Expertipp

Tragen kann dazu beitragen, dass euer Nachwuchs der nächste Christiano Ronaldo oder Dirk Nowitzki wird. Echt jetzt! Warum das so ist, verrät uns unsere Trageberaterin Mieke im heutigen Expertentipp der Woche:

Forschern zufolge beginnt sich der Gleichgewichtssinn eines Menschen bereits in der siebten Schwangerschaftswoche zu entwickeln. Da jede Lageveränderung des Bauches direkt auf die Position des ungeborenen Kindes übertragen wird, stimulieren alle Bewegungen der Mutter das Gleichgewichtsorgan im Innenohr des Ungeborenen.

Zum Zeitpunkt der Geburt ist diese Entwicklung und die dazugehörige Verknüpfung im Gehirn, die erkennt, was diese Informationen überhaupt bedeuten, noch lange nicht abgeschlossen. Deshalb sollten gerade Neugeborene möglichst oft viele unterschiedliche Bewegungsreize erhalten. In einer Babytrage geschieht genau das. Somit bedeutet jede Bewegung des Tragenden einen neuen Reiz, der auf das Kind einwirkt und der so das Gleichgewichtsorgan sowie die damit verbundenen motorischen Fähigkeiten fördert.

Das Erlernen der räumlichen Orientierung als auch die Verarbeitung dieser Information im Kleinhirn ist später auch für koordinative Bewegungsmuster ausschlaggebend. Je besser ausgeprägt die koordinativen Fähigkeiten der räumlichen Orientierung sind, desto leichter fällt es später, beispielsweise einen Ball im Sprung in den Korb zu treffen oder mit dem Kopf einen Ball rechtzeitig und  gezielt ins Tor zu befördern.

Tragen ist nach Auffassung von Frau Prof. Diem (Neurologin der Uniklinik Heidelberg) also ein gutes, frühzeitiges Training der Babys am Körper der Eltern.

Abbildung_Gleichgewichtsorgan

Quelle: https://www.dr-gumpert.de/html/gleichgewichtsorgan.html

 

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